Ankündigung eines Vortrages zum Thema „Rüstung in Südasien und die Verbreitung von Kernwaffen“

Anfang des Jahres rückte mit dem iranischen Seemanöver in der Straße von Hormuz und dem Tod des nordkoreanischen Diktators Kim jong-il ein Thema mehr und mehr in den Fokus der Öffentlichkeit, das zunächst in den Hintergrund geraten war: Die Verbreitung und das Streben nach Massenvernichtungswaffen.
Derzeit verfügen neun Staaten, angefangen von den USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien über Israel, Indien und Pakistan bis hin zu Nordkorea über Kernwaffen. Mit dem Iran drängt nunmehr ein neuer Spieler in den Kreis dieser Staaten. Bei Indien und Pakis-tan sowie Nordkorea und den USA handelt es sich um verfeindete Staaten, die USA und China begreifen sich selbst als „Konkurrenten“.
Auch wenn in Europa nach dem Ende des Kalten Krieges die Gefahr einer nuklearen Auseinandersetzung als gebannt gilt, ist unbestreitbar, dass, egal in welchem Teil der Erde eine solche Auseinandersetzung stattfindet, mit massiven Auswirkungen für Europa zu rechnen ist.
Im Rahmen eines Vortrages soll in die Thematik eingeführt und Lösungsansätze vorgestellt und diskutiert werden, die eine Weiterverbreitung von Kernwaffen verhindern sollen. Es referiert Jens Heinrich.
Jens Heinrich hat u.a. Friedens- und Konfliktforschung an den Universitäten Greifswald und Magdeburg studiert. Im Rahmen seiner Doktorarbeit über Rüstung in Südasien hat er sich u.a. vor Ort über die dortige Lage in Kenntnis gesetzt.
Die Veranstaltung findet in Graal-Müritz voraussichtlich Ende März statt. Ort und das genaue Datum werden frühzeitig bekannt gegeben.

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