Und dann war da noch…

…die Frau Griese (Die Linke).
In der gestrigen Sitzung der Gemeindevertretung standen im Wesentlichen Fragen der Ortsentwicklung auf der Tagesordnung. Insgesamt wurden hierzu drei Anträge behandelt, die allesamt von uns angestoßen wurden:
Zur Änderung des Bebauungsplans Müritz-Mitte hatte ich bereits (=>) hier ausgeführt. Die jetzige Vorlage war unseres Erachtens aber nicht zustimmungsfähig, da sie unabhängig vom eigentlichen Regelungsziel aus formalen Gründen angreifbar ist. Ob es gelingt, diese formalen Mängel im weiteren Verfahren zu beheben, bleibt abzuwarten.
Weiterhin wurde für den Graaler-Bereich die Aktualisierung der Erhaltungssatzung (Sozialschutzsatzung) beschlossen. Mit der Erhaltungssatzung verfolgen wir das Ziel, den Dauerwohnungsbestand zu schützen und damit einer Verdrängung der Wohnbevölkerung und der hiermit verbundenen sozialräumlichen Polarisierung entgegenzuwirken. Zu beachten ist hierbei, dass Bebauungspläne, sofern sie überhaupt als Alternative in Betracht kämen, nicht die gleiche Schutzwirkung entfalten können und überdies die natürlichen Entwicklung im Bereich unnötig behindern. Der Vorlage wurde bei einer Enthaltung zugestimmt.
Auch die Vorlage zur Aufstellung des Bebauungsplans Birkenallee fand die Zustimmung der Gemeindevertretung (vergl. Frische Brise Heft 16 …als Letztes…). Neben der Schaffung von Wohnangeboten für Mehrgenerationenhaushalte, die wir entsprechend subventionieren wollen, geht es auch darum, Hinderungsgründe, die dem Bau einer Praxis derzeit entgegenstehen, aus dem Weg zu räumen. Ob wir im Rahmen des Bebauungsplans unsere Ziele letztendlich durchsetzen können, bleibt abzuwarten. Jedenfalls ist mit dem Aufstellungsbeschluss der erste Schritt getan.
Und dann war da noch die Frau Griese (Die Linke): Den Tagesordnungspunkt Sachstand Jugendkulturherberge nahm sie zum Anlass ihrem Ärger über einen Bericht in der Ostseezeitung vom 20.8.2015 Luft zu machen. Auch auf die Gefahr hin, etwas auszulassen versuche ich ihre Einlassungen einmal zusammenzufassen: Inhaltlich führte Sie aus, dass der Bericht provokativ sei und nicht den Tatsachen entspräche. Überdies sei mir nicht der Ernst der Lage bewusst und sie erwarte nunmehr konkrete Vorschläge.Starker Tobak! Nun ist es natürlich so, dass Menschen vergessen und verdrängen (die einen mehr die anderen weniger) und sich hierdurch die subjektive Beurteilung eines Sachverhaltes mehr und mehr von der Realität entfernt.
Zum Artikel: Unter der Überschrift Harmsen will Gespräche zum Baustopp wandte ich mich in der Ostseezeitung vor allem gegen den Versuch einer einseitigen Schuldzuweisung für den derzeitigen Baustopp der Jugendkulturherberge zu Lasten der benachbarten Klinikbetreiberin (diese war gegen die Baugenehmigung vorgegangen). Gestützt hatte ich meine Ausführungen auch auf den Umstand, dass der Gemeinde sehr wohl bewusste gewesen ist, dass sie mit dem Projekt Jugendkulturherberge in einem Klinikbereich dünnes Eis betritt und trotz dieses Wissens keinerlei Alternativen geprüft hat. Da unseres Erachtens unbestreitbar Bedarf für ein Jugendhaus besteht, hatte ich daher vorgeschlagen, zunächst einmal das Gespräch mit der Klinikbetreiberin zu suchen, um die Möglichkeit einer einvernehmlichen Lösung am Lindenweg auszuloten. Sollte dies scheitern, bleibt unseres Erachtens im Interesse einer kurzfristigen Lösung nur einen anderen Standort zu suchen. Es mag bezeichnend sein, dass Frau Griese meine Frage, ob sie denn bereit sei, auch eine letzt instanzliche Entscheidung abzuwarten, ehe sie sich des Problems Jugendhaus erneut annehmen wolle, unbeantwortet ließ. Will man eine kurzfristige Lösung, ist es m.E. nicht zielführend eine streitige Entscheidung abzuwarten, zumindest sollte es einen Versuch wert sein, das Gespräch zu suchen. (Anm.: Zwischenzeitlich hatte der Kreis die Baugenehmigung erteilt, ob die erteilten Auflagen aus Sicht der Klinik hinreichend sind, ist mir nicht bekannt). Insgesamt wurden meine Ausführungen in der Ostseezeitung, soweit dies im Rahmen einer Zeitung überhaupt möglich ist, im Wesentlichen völlig zutreffend wiedergegeben.
Zur Thematik Jugendkulurherberge hatte ich mich erstmalig im Oktober 2013 (=>) hier geäußert und auf die Nutzkonflikte hingewiesen. Aus diesen Nutzungskonflikten ergeben sich unterschiedliche Interessenslagen. Auf der einen Seite die Gemeinde, die den bisherigen Standort für die Jugendarbeit beibehalten und ausbauen will, auf der anderen Seite die Klinikbetreiberin, die auch und vor allem die Interessen ihrer Patienten wahrzunehmen hat. Auf diesen Nutzungskonflikt wurde beispielsweise auch im Rahmen der Sitzung des Bauausschusses vom 12.9.2013 hingewiesen und seitens des Stadtplaners ein „offensives“ Gespräch angeregt. In der Sitzung des Bauausschusses vom 10.4.2014 wurde seitens der Verwaltung ausgeführt Wenn aber gegen die Baugenehmigung Klage erhoben wird, wird im Rahmen der einstweiligen gerichtlichen Prüfung das Bauvorhaben nicht umgesetzt werden können. Insbesondere Letzteres bedeutet ja nichts anderes, als dass der Verwaltung bewusst und damit der Gemeindevertretung bekannt war, dass die Baugenehmigung auf wackeligen Füßen steht. Wenn sich heute jemand, der die nachfolgenden Beschlüsse zum Bau der Jugendkulturherberge mitgetragen hat und damit natürlich auch für den derzeitigen Baustopp Mitverantwortung trägt, hinstellt, überrascht tut und versucht diese Verantwortung abzustreiten, mag die Frage erlaubt sein Was soll das?. Das alles hilft uns heute nicht weiter, für das Jugendhaus muss kurzfristig eine Lösung gefunden werden. Wenn dies bedeutet, dass der Herbergsteil nicht zu realsieren sein wird, ist dies hinzunehmen

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46 Antworten auf Und dann war da noch…

  1. Andre Oldach sagt:

    @Guido wenn Dir immer gleich schlecht wird dagegen gibt es Tabletten.
    @Steffi das hat nichts mit einem persönlichen Problem zu tun. Das sind lediglich Tatsachen die ich wiedergebe. Sie handelt nicht im Interesse Ihrer Patienten sondern aus rein persönlichen Gründen.

    Zu Frau Fritsche-Huth, durch Ihre Klage als Privatperson und als Körperschaft, ist Sie ja nun mal auch das einzige Hinderniss gewesen. Dann auch noch Ihr schweigen, damit stellt sie sich ganz alleine ins Abseits.

    Das Jugendhaus begleitet mich mal mehr, mal weniger seit 25 Jahren. Ich habe es genutzt und ich habe mich dort engagiert. Ich kenne beide Seiten und die gut. Wir haben bei fast jeder Veranstaltung die Lautstärke mit den Nachtschwestern telefonisch abgestimmt und trotzdem hat Frau Fritsche-Huth die Polizei anrufen lassen. Habt Ihr ne Ahnung wie viele Lärmschutzanzeigen es gab von der Polizei ??? Keine. Stattdessen wurde sie wegen Mißbrauchs des polizeilichen Notrufs verwarnt, daher mußten die Schwestern anrufen. Das sind Tatsachen keine Angriffe oder Diffamierungen.

    P.s. Frau Fritsche hat nochmal auf Anfrage des JSW deutlich gemacht das es mit Ihr an diesem Standpunkt keine Jugendkulturherberge, kein Jugendhaus oder Ähnliches geben wird.

    • Steffie W. sagt:

      Wenn das alles so ist, frag ich mich, warum du dich nicht dafür einsetzt, das Jugendhaus irgendwo anders hinzubauen. Das passt doch nicht! Einmal unterstellt, irgendwann wird das Jugendhaus da gebaut, dann geht es doch genauso weiter. Das kann nicht im Interesse der Jugendlichen sein.

    • Andre Oldach sagt:

      Wir haben nie ein Problem mit Ihr gehabt. Warum sollte das Jugendhaus woanders hin? Da liegt es zentral in der Mitte des Ortes. Es soll ja auch ein Ort für Kinder und Schüler sein und diese sollten möglichst behütet alleine dort hingehen können. 19 Jahre hat es funktioniert, warum sollte es jetzt wegen einer einzelnen Person woanders hin. Wir haben nie einen Patienten gestört oder geschadet. Nicht alles was man Nachts hört ist eine Lärmbelästigung. Habt Ihr euch eigentlich mal mit dem Maßnahmen Katalog beschäftigt den die Gemeinde erstellen lassen hat. Diese Frau missbraucht Ihr Recht. Sie verbrennt durch Ihr Verhalten Steuergelder, stellt sich gegen Öffentlichkeit Interessen und das ohne jede Begründung. Ganz ehrlich und Ihr nehmt sie in Schutz. Habt Ihr einmal versucht mit Ihr zu sprechen? Habt ihr einmal versucht die Probleme zwischen beiden Parteien zu lösen und das direkt vor Ort. Wer von euch wahr überhaupt mal im Jugendhaus. Im Nachhinein wisst Ihr alles besser und habt es vorher gewußt. Wo wart Ihr vorher? Habt Ihr einen besseren Standort? Habt Ihr auch was besseres als laufend Kritik zu über?

    • Markus Harmsen sagt:

      @Andre, normalerweise äußere ich mich hier nur sehr selten. Um aber einmal etwas klarzustellen. Bei den meisten, die hier etwas schreiben, weiß ich nicht, wer sich dahinter verbirgt.
      Ich glaube nicht, dass hier irgendjemand Frau Dr. Huth besonders schützen will. Sie darf aber doch erwarten, dass sie wie jeder andere auch behandelt wird. Darum geht es. Es ist mir persönlich auch völlig egal, ob sie einen Sympathiepreis gewinnt oder ob sie sich in der Vergangenheit als nicht kooperativ erwiesen hat. Davon kann man doch nicht abhängig machen, ob man jemanden seine Rechte zugesteht. „Rechtsmissbrauch“ ist eine allzu beliebte Phrase. Kannst du mit Sicherheit sagen, ob sie ohne Sachgrund gegen die JKH vorgegangen ist? Wenn ja, wärst du der Einzige und hättest der Gemeinde dann den Tipp geben können.
      Was die derzeitige Situation angeht, da war es einigermaßen wahrscheinlich, dass das so kommt. Lies mal, was wir wann zum Thema geschrieben haben. Das war keine Hellseherei, das war kleines Einmaleins.
      Ob unsere Standortvorschläge besser sind, kommt immer auf die Sichtweise an. Ich denke aber, dass der Standort am Friedhofsweg ähnlich zentral gelegen ist, wie der am Lindenweg. Auch für eine Übergangslösung liegen unsere Ideen und ein Finanzierungsvorschlag auf dem Tisch – gucke es dir einfach an. Vielleicht gibt es auch bessere Lösungen, die man kurzfristig realisieren kann. Wenn dir eine einfällt, sag Bescheid, ich werde den dann übernehmen. Was die GV dann daraus macht, kann ich natürlich nicht sagen. Also erzähle nicht, wir würden nur dumm Rumreden. Sich Hinzustellen und nur den Standort am Lindenweg zu akzeptieren, ist m. E. kontraproduktiv. Klinikbereich heißt eben 45/35 dB und wieso will man sich das für ein Jugendhaus antun – die Jugendlichen sollen natürlich auch mal feiern können, ohne ständig das Phonometer im Auge zu haben.

  2. Andre Oldach sagt:

    Ich habe mich mal als SPD-nah gesehen. Habe mich aber schon seit längeren immer mehr auf Grund der bundespolitischen Arbeit von der SPD distanziert. An der Basis ist die Arbeit nicht besser, sondern auch zum weglaufen wenn man sich diesen Post und die Kommentare durchliest. Ihr solltet mal alle sachlich bleiben und nicht persönlich werden. Sich hier anonym auf eine Person einschießen ist unterstes Niveau. Es wurde über das Jugendhaus abgestimmt, wenn ich mich nicht täusche einstimmig dafür. Da war Ihre Hand auch oben Herr Harmsen, oder ? Wenn sie Zweifel haben und hatten warum haben sie dafür gestimmt. Ich bin nicht politisch organisiert habe aber anscheinend mehr von der Jugendhausproblematik verstanden als sie alle hier.
    Zitat Klaus78 „Jugendliche (übrigens eher eine Minderheit)“ es gibt mehr Jugendliche als Ihr Wähler habt und diese Jugendlichen haben Interessen. Das Jugendhaus ist seit 1992 an diesem Ort. Die Krebsklinik hat mit dem Bau erst 1995 als solche begonnen. Zum anderen Zitat Der Bürger „Für sich Verständnis und die Kranken sind egal“, nein sind sie nicht. auch wenn sie es nicht glauben wollen haben Rehapatienten mit uns im Jugendhaus regelmäßig Sport geschaut. In den seltensten Fällen hat sich ein Patient über Lärm aus dem Jugendhaus beschwert. Es war Frau Fritsche-Huth, welche die Nachtschwestern dazu genötigt hat die Polizei anzurufen und zu sagen Patienten hätten sich beschwert, unter Androhung von Abmahnungen. Das ist jetzt keine haltlose Behauptung. Meine Mutter hat über 40 Jahre in der Klinik gearbeitet, davon 15 Jahre in der Krebsklinik. Habt Ihr euch eigentlich mal gefragt wer sich noch beschwert hat in der Nachbarschaft. KEINER !!! Es wird bestimmt die jugendliche Minderheit interessieren wie Ihr denkt. Ich schreibe das hier bewußt nicht anonym, wie Ihr. Weil ich zu dem stehe was ich sage und meine. „Die Linke“ hat meine Protestveranstaltung nicht unterstützt, sie fanden die Sache lediglich gut. Ihr stellt euch hinterher hin und behauptet es hätte nichts gebracht, es sei zu spät. Wenn euch das bewusst war warum habt Ihr nichts veranstaltet ausser diesem Kindergarten Gequatsche hier Zitat Smurf „Falsch: Griese (Die Linke)
    Richtig: die linke Griese. :)“. Ich werde diese Seite auf Facebook teilen einschließlich meines Kommentars.

    • Guido sagt:

      Bin ich im falschen Film? Liest du hier irgendeinen Kommentar gegen das Jugendhaus? Erwartest du, dass die Sozen zugucken und nichts machen. Ist ja nur die Frau Fritsche-Huth, die dran glauben muss oder was? Da wird mir schlecht…
      Bürgermeister und Gemeinde habens mit versaut, dazu sagst du nichts! Den Leuten nach dem Maul reden sonst machst du nichts.
      Ich würde mich freuen, wenn Markus noch einmal was sagt.
      Mit den Sozen im Bund liegst du aber richtig.

    • Max sagt:

      Gut geschrieben Andre kann dir da nur zustimmen.

    • Steffie W. sagt:

      Wir wissen jetzt, dass Andre wegen seiner Mutter ein Problem mit Frau Huth hat. Bringt uns das irgendwie weiter?
      Es würde mich auch interessieren, was Markus dazu sagt.

    • Markus Harmsen sagt:

      @Steffie,Guido: Andre hatte ich geantwortet (=> hier nachlesen)

    • Mario Kosubek sagt:

      Hallo Andre,

      deinen Kommentar finde ich klasse. Alle Achtung auch, was du mit dem Fest der kulturellen Vielfalt auf die Beine gestellt hast. Dass nun einige deiner Aussagen hier fragwürdig interpretiert werden (nein Steffie W.: Andre hat nicht wegen seiner Mutter ein Problem mit Frau Fritsche Huth, sondern wegen deren – auch historischem – Umgang mit dem Jugendhaus), damit musst du leben.

      Nochmal kurz zur Antwort von Herrn Harmsen. Wie immer sind seine Aussagen nicht im Grunde falsch, jedoch werden doch einige wesentliche Aspekte außen vor gelassen. Zu Beginn lag ein vom Landkreis zugestimmter B-Plan vor, und damit eine zunächst gültige Baugenehmigung für die Gemeinde. (Daher hat ja auch die Gemeine Schadensersatzansprüche gegen den Landkreis) Gegen diese ist zunächst Frau Fritsche-Huth mit den ihr zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln vorgegangen. Mit Erfolg, denn die ursprüngliche Baugenehmigung wurde nun mit erheblichen zusätzlichen Auflagen verbunden. Erst dagegen ist die Gemeinde in Widerspruch gegangen, da diese Auflagen zusätzliche Kosten bedeuten. Dieser Widerspruch wurde meines Wissens mittlerweile zurückgenommen.

      Auch sollten wir mal festhalten, dass sich das JSW stets zur Betreibung der Jugendkulturherberge bekannt hat. Hierzu waren die verantwortlichen Personen selbst im Finanzausschuss als es um Finanzierungsfragen ging. Richtig ist, dass es noch keinen Betreibervertrag gibt, dies muss jedoch nicht zwangsläufig am JSW liegen.

      Gruß Mario Kosubek

    • Markus Harmsen sagt:

      @Mario, mal ganz kurz: Der Bebauungsplan ist derzeit noch nicht wirksam, dazu fehlt die entsprechende Veröffentlichung. Die erste Baugenehmigung war auch materiell rechtswidrig (von niemandem, nicht einmal von der Verwaltung, wurde dies je bestritten) aber natürlich wirksam. Wie bei allen rechtswidrigen Verwaltungsentscheidungen müssen die Bürger selbst tätig werden, um diese aus der Welt zu schaffen. Das ist auch nichts Besonderes, jeder war wohl schon einmal in der Situation. Da bei Baugenehmigungen die Besonderheit besteht, dass der Bauherr auch während eines laufenden Rechtsmittelverfahrens „auf eigenes Risiko“ loslegen kann, wurde dem seitens der Gemeinde keine besondere Bedeutung zugemessen (angemerkt: Bürger sind verpflichtet, wenn sie nicht „dauerhaft“ auf zivilrechtliche Ansprüche verzichten wollen, gegen eine sie belastende Baugenehmigung vorzugehen -„Primärrechtsschutz“). Es folgte dann aber der Baustopp.
      Die neue Baugenehmigung ist nach Auffassung der Gemeinde materiell rechtmäßig, den ursprünglich eingelegten Widerspruch hat man nach Aussage des Bürgermeisters verfristen lassen und will nun eine streitige Entscheidung abwarten – das kann dauern…
      Jeder kann sich selbst ausmalen, was passiert wäre, hätte es keinen Baustopp gegeben…
      Ja, das JSW hat immer erklärt, es wolle das machen, nur justitiable ist das nicht. Derzeit droht die Gemeinde daher auf erheblichen Kosten sitzen zu bleiben. Mittel, die letztendlich besser für die Jugendarbeit selber eingesetzt gewesen wären.

    • Günther sagt:

      Was heißt eigentlich „streitige Entscheidung“? Ich dachte die sind gerade vor Gericht.

  3. Rudi sagt:

    Lest was die G. zum Jugendhaus im Gemeindekurier geschrieben hat! Die hat nichts begriffen und stellt sich hin, als ob irgendwelche Gegner des Jugendhauses für das Dilemma verantwortlich sind. Wer sollen diese Gegner sein? Die Gerichte? Der Standort war bescheuert gewählt, sonst nichts. Das ist nicht nur Geschichtsglättung, das ist Fälschung! Die hat nichts begriffen, gar nichts. Dieses Rumgeheule hilft auch nicht weiter. Ich könnte mich aufregen…

    • Uwe sagt:

      Kann man das irgendwo im Netz nachlesen? Ich habe das Blatt voreilig entsorgt :-(

    • k72 sagt:

      Übel das Ganze. Die Frau weiß es besser, gegen die letzte Baugenehmigung ist die Gemeinde vorgegangen! Die Frau will täuschen und schadet damit anderen. Als ob die Frau Huth irgendwelche Sonderrechte hätte – totaler Blödsinn, was sie geschrieben hat. Vielleicht sollte ihr jemand erklären, was Rechtsstaat bedeutet.
      @Uwe:Auf der Gemeindeseite kannst das nachlesen!

      …Erledigt…[mh]

    • klaus78 sagt:

      @k72: Rechtsstaat heißt das ;-) Aber genau so fängt das immer an. Erst geht es nur gegen einen – „ist ja nur einer und alle anderen profitieren doch“. Und wie geht es dann weiter? …

    • coastWriter sagt:

      Man muss sich einmal überlegen, was das für ein Gedankengut ist. Sie versteht nicht, dass eine einzelne Person etwas politisch gewolltes verhindern kann. Die Frau Huth ist im Recht! Was Frau G. da von sich gibt erinnert stark an „der Einzelne ist nichts, das Volk ist alles“: München -1923-, was draus geworden ist, weiß wohl jeder. Die gute Frau G. sollte vorher nachdenken, bevor sie Stammtischreden schwingt.

    • Steffie W. sagt:

      @coastWriter, inhaltlich alles OK, dieser Vergleich ist aber völlig daneben!

    • Guido sagt:

      @Steffie, man muß solche Vergleiche nehmen. Sonst begreift keiner, was in Graal abgeht …

    • Max sagt:

      》 Der Standort war bescheuert gewählt, sonst nichts.《
      Ja der Standort der Krebs-Rehaklinik. Oder wollen Sie mir jetzt sagen das man einen Standort falsch wählen kann wenn man schon vorher da war?

    • Markus Harmsen sagt:

      @Max: Ob da vor 20 Jahren Fehler gemacht wurden, kann man dahingestellt lassen. Das alte Jugendhaus und die Klinik hatten jedenfalls Bestandsschutz. Mit dem Abriss des alten Jugendhauses ist dessen Bestandsschutz untergegangen. Etwas anderes wäre ein „Ersatzbau“ gewesen (wie das „technisch“ und „formal“ hätte realisiert werden können, lass ich mal dahingestellt), dann hätte der Bestandsschutz weiter gewirkt. Mit anderen Worten, wenn man jetzt noch am Standort festhalten will, müssen alle derzeitig geltenden Regeln und Nutzungseinschränkungen eingehalten werden.
      Nicht verstanden habe ich im Übrigen, warum unbedingt dieser Standort beibehalten werden muss. Ein gleiches Umfeld ein paar 100 Meter weiter weg, wäre für ein Jugendhaus m.E. kein Beinbruch. So richtig verstanden habe ich das nie.

    • Max sagt:

      @Markus Harmsen
      Danke für die Antwort. Muss Ihnen da Recht geben.

  4. Anonymous sagt:

    Das jugenhaus wird nie was, Immer wird sich einer beschweren und damit durchkommen.

  5. H. Schmidt sagt:

    Ist das ein Naturgesetz? Müssen Sozies (in Graal-Müritz natürlich auch die Bürger) immer den Müll wegräumen, den andere hinterlassen haben? Es ist merkwürdig, wenn die Verursacher sich nur aus der Verantwortung stehlen wollen und an den Stammtischen irgendwelchen Unfug erzählen .

  6. Rita sagt:

    Was Markus da schreibt ist bestimmt alles richtig. Guckt aber mal wie er schreibt. Zuerst übertrieben sachlich, als es „gegen“ die Frau Griese geht, ändert sich das!

    • klaus sagt:

      Nicht ganz. „als es gegen das, was die Frau gesagt hat, ging“ ist richtig. Das ist ein Soze, der kann gar nicht anders! Du musst mal mit ihm diskutieren. Egal welche Meinung du vertrittst, wenn du das begründen kannst, kriegst du anerkennende Blicke. Wenn du nicht begründen kannst, läufst du Gefahr zerrissen zu werden. Das ist höllisch anstrengend, nur mal was sagen, wird nicht akzeptiert.

    • Rita sagt:

      Muss er aber jeden Fehdehandschuh aufheben, der hingeworfen wird?

    • Guido sagt:

      Was willst du? Lies mal genauer, was da steht. Willst du bestreiten, dass die Leute verarscht wurden und dafür jetzt die Frau Huth herhalten soll? Ich kanns nicht glauben. Er hat nicht „übertrieben sachlich“ geschrieben, toller Vorwurf…

  7. Wera sagt:

    Ich hatte den Eindruck, daß sich in der Gemeinde was geändert hat. Das mit dem Bebauungsplan und der Schutzsatzung zeigt doch, es geht! Was soll das jetzt? Den Zeitungsartikel habe ich aufgehoben. Es es richtig und notwendig, daß die SPD klargestellt hat, warum das mit dem Jugendhaus bisher nichts geworden ist. Der Frau Huth kann man keinen Vorwurf machen! Der Artikel ist nachvollziehbar und sehr sachlich, was gibt es daran auszusetzen?

    • klaus78 sagt:

      Frag die linke Frau. Den Artikel hab ich nicht gelesen, versuche aber gerade den zu bekommen. Ich denke nicht, dass hier was falsches steht, wurde ja schon bestätigt.
      Zum Bürger: Mit den Jugendlichen ist das ein bisschen widersprüchlich was die Linken da veranstalten. Die längst überfälligen Protestaktion (die nix mehr bewirken konnte), haben die unterstützt. Vorher aber nichts unversucht gelassen, Proteste zu verhindern. Jugendliche (übrigens eher eine Minderheit) wollen ein Jugendhaus! Denen ist egal, ob das hier oder da steht. „Jugendhaus“ ist auch nichts zum Wegsperren! Wenn ich mir so anhöre, warum das Jugendhaus gebaut werden soll, kört man „damit die nicht hier oder da sind“. Jugendhaus muss sein, da sollten die Sozen viel offensiver ihren Standpunkt vertreten!

    • Guido sagt:

      @klaus78, was sollen die Sozen denn noch machen? Ließ mal den Link oben, da steht alles drin. Das war 2013! Danach haben die SOZEN (die Bürger und der Rüs auch), immer wieder drauf hingewiesen, dass das mit dem Bau schief gehen kann. Vielmehr geht doch nicht. Ansonsten natürlich richtig, dieses ständige „das wird was“, „keine Probleme“ und was weiß ich, da haben die Jugendlichen drauf vertraut! War nur irreführend! Kann einem schlecht bei werden…

    • klaus78 sagt:

      Habe den Artikel jetzt auch gelesen. Wera hat dazu alles gesagt. Ich vermute die linke Frau hat höchstens die Überschrift gelesen oder ist einfach nur verbelndet.

    • coastWriter sagt:

      @klaus87: Warum soll die mehr lesen als die Überschrift. Dann wüßte sie ja was drinsteht.

  8. to-m98 sagt:

    Die linke will nichts, redet nur. Stehen lassen und nicht beachten.

    • Rudi sagt:

      Also stehen lassen und nichts zu sagen, mag helfen! Der Bürger hats auf den Punkt gebracht…

  9. smurf sagt:

    Falsch: Griese (Die Linke)
    Richtig: die linke Griese. :)

    • Guido sagt:

      Was will die linke Frau? Nur mal was sagen? Ich verstehs nicht. Kann einem schlecht von werden…

  10. Ein Bürger sagt:

    Es ist beschämend und traurig, wie derzeit mit der Frau Huth umgegangen wird. Frau Huth hat die Pflicht die Interessen ihrer Patienten wahrzunehmen. Das sind Menschen, die nicht mal eben einen Schnupfen auskurieren! Wo ist denn das Problem ein Jugendhaus ein paar Straßen weiter zu bauen? Die Jugendlichen sollen sich einmal überlegen, was sie fordern. Für sich Verständnis und die Kranken sind egal? Verständnis geht nur gegenseitig!

    • Guido sagt:

      Da kann ich nur zustimmen!

    • Max sagt:

      》Die Jugendlichen sollen sich einmal überlegen, was sie fordern.《
      Was fordern die Jugendlichen denn?
      Sie fordern doch nur das was schon „immer“ da war.
      Warum muss man sich da so quer stellen?

    • k72 sagt:

      Max, das ging nie um „das was schon immer da war“. Ein Jugendhaus „schöner und besser“ (oder so ähnlich), wäre längst da. Das Jugendhaus war nur Alibi, um diesE Herberge zu bauen! Jetzt gibts da wahrscheinlich nichts und die Verantwortlichen tauchen ab. Die sollten sich mal fragen, obs das Wert war (300T€ sind weg).

  11. Anne S. sagt:

    Ich kenne den Bericht aus der Zeitung! Der war gut und sachlich. Dass Frau Griese sowas nicht hören will, hatte ich erwartet.

    • k72 sagt:

      Das Thema hatten wir schon durchgekaut. Um das Jugendhaus gings nie, das ist nur vorgeschoben. Es geht nur um die Betten am Sportplatz. Klar will die das nicht hören.

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